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Ambivalent-sexistische Einstellungen gegenüber Männern (ASEM)

  • Autor/in: von Collani, G. & Werner, R.
  • In ZIS seit: 2003
  • DOI: https://doi.org/10.6102/zis215
  • Zusammenfassung: Die hier dokumentierten Items erfassen ambivalent- sexistische Einstellungen gegenüber Männern aus den beiden Bereichen Hostilität (Feindseligkeit) und Benevolenz (Fürsorglichkeit). Diese beiden Berei ... mehrche sind weiter untergliedert in jeweils drei Teilkomponenten Paternalismus/ Maternalismus, Geschlechterdifferenzierung und Heterosexualität. Sie operationalisieren damit das Konstrukt des ambivalenten Sexismus, nach dem sexistische Einstellungen als positive Bewertungen (Gefühle von Nähe, Geborgenheit, Zuwendung, Sicherheit) wie auch negative Einschätzungen (Feindseligkeit, Wahrnehmung von Dominanz, Unterdrückung, Abhängigkeit) zusammenhängen und gleichzeitig nebeneinander bestehen. weniger
    Abstract: The items documented here capture ambivalent sexist attitudes towards men from the two areas of hostility and benevolence. These two areas are further subdivided into three components: paternalism/mat ... mehrernalism, gender differentiation and heterosexuality. They thus operationalize the construct of ambivalent sexism, according to which sexist attitudes as positive evaluations (feelings of closeness, security, affection, security) as well as negative evaluations (hostility, perception of dominance, oppression, dependence) are connected and simultaneously exist side by side. weniger
  • Sprache Dokumentation: deutsch
  • Sprache Items: deutsch
  • Anzahl der Items: 20
  • Reliabilität: Cronbachs Alpha = .72 bis .81
  • Validität: Hinweise auf die konvergente Validität
  • Konstrukt: Sexismus
  • Schlagwörter: Sexismus | sexism
  • Item(s) in Bevölkerungsumfrage eingesetzt: nein
  • Entwicklungsstand: validiert
    • Instruktion

      Bitte lesen Sie sich jede Aussage durch und beurteilen Sie auf der nebenstehenden Skala von -3 bis +3, inwieweit Sie den Aussagen zustimmen oder nicht zustimmen. Bitte jeweils nur ein Kreuz pro Aussage und bitte keine Frage auslassen!

       

      Items

      Subskalen:

      -       H: Hostilität

      -       B: Benevolenz

       

      Weitere Untergliederungen der Subskalen

      -       P: Paternalismus

      -       M: Maternalismus

      -       GD: Geschlechterdifferenzierung

      -       SH = sexuelle Hostilität

      -       SI = sexuelle Intimität

       

      Nr.

      Item

      Subskala

      1

      Männer werden immer für mehr Dominanz in der Gesellschaft kämpfen. [Männer werden immer dafür kämpfen, mehr Kontrolle in der Gesellschaft zu haben als Frauen.]

      H(P)

      2

      Auch einfühlsame Männer wollen eine traditionelle Beziehung. [Selbst Männer, die behaupten, aufgeschlossen für die Rechte der Frauen zu sein, wollen im Grunde eine traditionelle Beziehung im eigenen Heim, bei der die Frau den größten Teil der Hausarbeit verrichtet und die Kinder versorgt.]

      H(P)

       

      3

      [Die meisten] Männer reden über Gleichberechtigung [für Frauen], können aber nicht damit umgehen, [eine gleichberechtigte Frau zu haben].

      H(P)

      4

      Die meisten Männer sind [im Grunde genommen] eigentlich wie Kinder.

      H(GD)

      5

      Männer wären [in dieser Welt] verloren ohne Frauen, die sie führen.

      H(GD)

      6

      Männer benehmen sich wie Babys, wenn sie krank sind.

      H(GD)

      7

      Männer in Machtpositionen belästigen Frauen sexuell. [Die meisten Männer belästigen Frauen sexuell, wenn auch nur in subtiler Weise, sobald sie sich in einer Machtposition ihnen gegenüber befinden.]

      H(SH)

       

      8

      Männer haben keine Moral, wenn es darum geht, Sex zu bekommen. [Ein Mann, der sich von einer Frau sexuell angezogen fühlt, hat meist keine Skrupel, alles dafür zu tun, um sie ins Bett zu kriegen.]

      H(SH)

       

      9

      Wenn Männer Frauen "helfen", dann tun sie das nur, um zu beweisen, dass sie [Frauen] überlegen sind.

      H(SH)

      10

      Normalerweise versuchen Männer, Gespräche mit Frauen zu dominieren.

      H(SH)

      11

      Auch wenn beide [Partner in einer Beziehung] arbeiten, sollte die Frau den Mann zu Hause umsorgen.

      B(M)

      12

      Männer sind hauptsächlich nützlich, um für die finanzielle Absicherung der Frau zu sorgen.

      B(M)

      13

      Die Frau sollte den Mann zu Hause umsorgen, sonst würde er zusammenbrechen. [Frauen sollten ihre Männer zu Hause umsorgen, denn Männer würden vor die Hunde gehen, wenn sie für sich selber sorgen müssten.]

      B(M)

       

      14

      Männer sind eher dazu bereit, ihr Leben zu riskieren, um andere zu beschützen.

      B(GD)

      15

      Männer sind eher als Frauen bereit, Risiken einzugehen.

      B(GD)

      16

      Männer neigen weniger dazu, in einer Notsituation die Nerven zu verlieren [als Frauen].

      B(GD)

      17

      Jede Frau braucht einen männlichen Partner, der sie behütet.

      B(SI)

      18

      Ohne eine feste, dauerhafte Beziehung zu einem Mann wird eine Frau niemals ein [wirklich] erfülltes Leben haben.

      B(SI)

      19

      Jede Frau sollte einen Mann haben, zu dem sie aufschaut.

      B(SI)

      20

      Frauen sind unvollständig ohne Männer.

      B(SI)

       

      Anmerkung. Angegeben sind die Itemkurzformulierungen mit den Ergänzungen in den Langformulierungen in eckigen Klammern.

       

      Antwortvorgaben

      6-stufige Ratingskalen mit den Antwortoptionen (-3) lehne vollkommen ab, (-2) lehne ab, (-1) lehne eher ab, (1) stimme eher zu,  (2) stimme zu,  (3) stimme vollkommen zu.

       

      Auswertungshinweise

      Für die Summenwerte der Subskala Hostilität werden die Zahlenwerte der Antworten zu den Items 1 bis 10 addiert. Der Summenwert für Benevolenz ergibt sich aus der Addition der Antwortwerte für die Items 11 bis 20. Der Gesamtwert ist die Summe der Subskalenscores.

       

       

    Sexistische Einstellungen werden bisher vor allem im deutschen Sprachraum fast ausschließlich mit frauenfeindlichen Orientierungen gleichgesetzt. Diese Sichtweise repräsentiert zwar einen  bedeutsamen aber nicht vollständigen Aspekt des Sexismuskonstrukts und der sozialen Realität: Nach der Theorie des ambivalenten Sexismus (Fiske & Glick, 1996; Glick & Fiske, 2001) können sexistische Orientierungen nicht mehr ausschließlich als nur negativ und auch nicht mehr nur als gegen Frauen sondern auch als gegen Männer gerichtet verstanden werden. Danach werden sexistische Einstellungen beider Geschlechter zu Frauen und zu Männern insofern als ambivalent angesehen, als positive Bewertungen (Gefühle von Nähe, Geborgenheit, Zuwendung, Sicherheit) wie auch negative Einschätzungen (Feindseligkeit, Wahrnehmung von Dominanz, Unterdrückung, Abhängigkeit) zusammenhängen und gleichzeitig nebeneinander bestehen, wenn auch in jeweils individuell unterschiedlich starker Ausprägung. Ausgehend von dieser Theorie wird eine deutsche Version des Ambivalence toward Men Inventory (AMI; Glick & Fiske, 1999, 2001) beschrieben und geprüft. Sie soll ambivalente Einstellungen bestehend aus den beiden Bereichen Hostilität (Feindseligkeit) und Benevolenz (Fürsorglichkeit) gegenüber Männern erfassen. Nach dem Modell von Glick und Fiske (2001) sind die beiden Bereiche weiter untergliedert in jeweils drei Teilkomponenten Paternalismus/ Maternalismus, Geschlechterdifferenzierung und Heterosexualität (Faktoren 2. Ordnung). Die angenommene hierarchische Struktur der Konstrukts konnte in verschiedenen Untersuchungen durch Modelltests belegt werden.

     

     

    Itemkonstruktion und Itemselektion

    Die Kurzformulierungen und Langformulierungen der 20 Items des Fragebogens wurden von Glick und Fiske (1999, 2001) übernommen und von den Autoren ins Deutsche übertragen. Angegeben ist die Itemkurzform ("gist wording"; Glick & Fiske, p. 158, Table VI) zusammen mit der Itemlangform in Klammern. Eine weitere Übertragung der Skala in Itemlangform ist bei Eckes (2001) im Anhang aufgeführt, allerdings ohne psychometrische Kennwerte.

     

    Stichproben

    Die Itemkurzformulierungen wurden mit den Daten von 370 Probanden (310 Frauen und 60 Männern) im Alter von 17 bis 59 Jahren (M = 24.9; s = 7.81) geprüft (Stichprobe I). Die Erhebung der Daten erfolgte in der 2. Hälfte des Jahres 2001 im Raum Leipzig. Die Mehrzahl dieser Probanden (78%) hatte das Abitur, 22% besaßen die mittlere Reife, 61% waren Studierende verschiedener Fächer, die restlichen 39% Berufstätige.

    Die Itemlangformformulierungen wurden an einer zweiten Stichprobe (Stichprobe II) von 191 Personen (143 Frauen und 48 Männer) im Alter von 18 bis 36 Jahren (M = 22.2; s = 1.75) erprobt. Die Versuchspersonen wurden unter Studenten der Erziehungswissenschaften, Psychologie und Sportwissenschaften der Universität Leipzig rekrutiert. Die Datenerhebung fand im Januar 2002 statt.

     

    Itemanalysen

    Eine Faktorenanalyse (Hauptachsenanalyse mit anschließender obliquer Rotation) der Daten aus Stichprobe I weist 6 Faktoren mit Eigenwerten über 1 aus, die 56% der gemeinsamen Variablenvarianz erklären, wie in Tabelle 1 dargestellt ist. Sie können interpretiert werden als benevolente sexuelle Intimität (F1), hostile Geschlechterdifferenzierung (F2), benevolente Geschlechterdifferenzierung (F3), benevolenter Maternalismus (F4), hostiler Paternalismus (F5) und sexuelle Hostilität (F6).

     

    Tabelle 1

    Faktorenladung für die 6-Faktoren-Lösung (Hauptachsenanalyse, schiefwinklige Rotation) nach Stichprobe I (n = 358) für benevolente sexuelle Intimität (F1), hostile Geschlechterdifferenzierung (F2), benevolente Geschlechterdifferenzierung (F3), benevolenten Maternalismus (F4), hostilen Paternalismus (F5) und sexuelle Hostilität (F6)

     

     

     F1 

     F2

     F3

     F4

     F5

     F6

    1

        

      

       

       

    .46

     

    2

        

      

       

       

    .42

      

    3

        

    .26

       

       

    .64

      

    4

        

    .60

       

       

       

      

    5

        

    .57

       

       

       

      

    6

        

    .60

       

       

       

      

    7

        

      

       

       

       

    .49

    8

        

    .26

       

       

       

    .51

    9

        

      

       

       

       

    .33

    10

        

      

       

       

    .37

    .33

    11

        

      

       

    -.53

       

      

    12

        

      

       

    -.51

       

      

    13

        

      

       

    -.60

     

     

    14

        

      

    .50

    -.25

     

     

    15

        

      

    .78

       

       

      

    16

        

      

    .52

       

       

      

    17

     .59

      

       

       

       

      

    18

     .66

     

     

     

     

     

    19

     .59

      

       

       

       

      

    20

     .62

     

     

     

     

     

     

    Die hierarchische Struktur des Konstrukts nach der Theorie von Glick und Fiske mit Hostilität und Benevolenz als Primärfaktoren und jeweils 3 Subfaktoren konnte in konfirmatorischen Faktoranalysen (siehe Abbildung 1) ebenso bestätigt werden wie die durch die Autoren der Originalskala vorab getroffenen Itemzuordnungen.

     

    Abbildung 1. Konfirmatorische Faktoranalysen

     

    Itemkennwerte

    Die Trennschärfen für die Items in Kurzformulierung (Stichprobe I) liegen in Tabelle 2 vor. Ähnliche Kennwerte ergeben sich für Stichprobe II, der die Itemlangformulierungen vorgelegt wurden.


     

    Tabelle 2

    Mittelwerte (M), Standardabweichungen (s) und Trennschärfen (T) der Items nach Stichprobe I (n=358) und Stichprobe II (n=184)

     

    Item

    M

    s

    T

    M

    s

    T

    1  

    4.45

    1.53

    .31

    4.65

    1.49

    .52

    2  

    3.88

    1.59

    .28

    3.74

    1.73

    .39

    3  

    4.01

    1.70

    .46

    4.65

    1.56

    .44

    4  

    4.26

    1.82

    .46

    4.28

    1.57

    .41

    5  

    3.22

    1.73

    .47

    3.63

    1.78

    .39

    6  

    4.41

    1.79

    .41

    5.31

    1.44

    .40

    7  

    3.23

    1.47

    .29

    3.41

    1.56

    .43

    8  

    3.67

    1.64

    .43

    4.04

    1.59

    .37

    9  

    2.63

    1.36

    .39

    2.64

    1.18

    .42

    10 

    3.50

    1.60

    .33

    3.53

    1.50

    .42

    11 

    2.24

    1.49

    .34

    1.80

    1.10

    .41

    12 

    2.04

    1.27

    .36

    1.85

    1.06

    .42

    13 

    1.75

    1.01

    .39

    2.46

    1.33

    .41

    14 

    3.04

    1.56

    .40

    4.03

    1.51

    .36

    15 

    3.77

    1.75

    .26

    4.17

    1.65

    .35

    16 

    3.41

    1.64

    .40

    3.91

    1.68

    .29

    17 

    2.65

    1.64

    .58

    2.62

    1.55

    .53

    18 

    3.49

    1.93

    .43

    2.70

    1.62

    .49

    19 

    2.48

    1.66

    .51

    2.18

    1.31

    .48

    20 

    2.45

    1.69

    .40

    2.61

    1.64

    .63

    Anmerkung. Die Trennschärfen wurden für die beiden Teilskalen Hostilität (Items 1-10) und Benevolenz (Items 11-20) getrennt ermittelt

     

     

    Reliabilität

    Cronbachs Alpha zur Ermittlung der internen Konsistenz der Teilskalen Hostilität und Benevolenz für die Items in Kurzformulierung (Stichprobe I) beträgt .72 bzw. .74. Für die Gesamtskala ergibt sich ein Alpha von .78. Die entsprechenden Werte für die Itemlangformulierungen (Stichprobe II) betragen .75, .76 und .81.

    Nach diesen und den anderen hier berichteten Ergebnisse können die beiden Formen des Fragebogens also trotz einiger geringer Unterschiede als äquivalent angesehen werden. Wegen der sprachlich knapperen Fassung empfehlen die Autoren die Vorgabe der Itemkurzformulierungen.

     

    Validität

    Korrelationsanalysen bestätigen theoretisch zu erwartende Zusammenhänge zwischen den hier geprüften Skalen in Kurz- sowie in Langformulierung (siehe Tabelle 3 und 4) und Instrumenten zur Erfassung verschiedener anderer sexistischer Einstellungen ("moderner" Sexismus, ambivalenter Sexismus gegenüber Frauen, Einstellungen zu Männern, traditionelle Geschlechtsrollenorientierung). Wie nach der Theorie des ambivalenten Sexismus zu erwarten, korrelieren die Teilskalen Hostilität und Benevolenz jeweils mit den Items in Kurz- und in Langformulierung (siehe Tabelle 3 und 4)  positiv miteinander.

     

    Tabelle 3

    Interkorrelationen der Gesamtskala (ASEM), der Teilskalen Hostiltät (HOST) und Benevolenz (BENE) sowie der normativen Geschlechtsrollenorientierung (NGRO12) nach Stichprobe I (Cronbachs Alpha in der Diagonalen)

     

           

     ASEM

      HOST

     BENE

     NGRO12

    ASEM   

    (.78)

     

     

     

    HOSTILIT

     .81

     (.72)

     

     

    BENEVOL

     .81

      .31 

    (.74)

     

    NGRO12 

     .59

      .30 

     .65 

     (.82)

    Anmerkung. n für Korrelationen mit NGRO12 = 120, für alle anderen n = 358

    alle Korrelationen mit p < .01

     

    Tabelle 4

    Korrelationen der Teilskalen Hostiltät (ASEM(H) und Benevolenz (ASSEM(B)) mit hostilem (ASS(H)) und benevolentem (ASS(B)) Sexismus gegenüber Frauen sowie der Attitudes toward Men Scale (ATMS) und der Modernen Sexismusskala (MSS) nach Stichprobe II (n = 183) (Cronbachs Alpha in der Diagonalen)

     

          

    ASEM(H)

     ASEM(B)

     ASS(H)

     ASS(B)

     AtMS

     MSS

    ASEM(H)

     (.75)

     

     

     

     

     

    ASEM(B)

     .36**

    (.76)

     

     

     

     

    ASS(H)

     .30**

     .56**

    (.75)

     

     

     

    ASS(B)

     .51**

     .66**

    .40**

    (.69)

     

     

    AtMS  

     .42**

     .47**

    .44**

    .40**

    (.60)

     

    MSS   

    -.34**

     .22**

    .16* 

    .02 

    -.11 

    (.83)

     

    Die Validität des Konstrukts ambivalenter sexistischer Einstellungen zu Männern wird auch durch die zufriedenstellende Anpassung eines hierarchischen Strukturgleichungsmodells (siehe Abbildung 1) mit Hostilität und Benevolenz als latenten Primärfaktoren und Paternalismus/Maternalismus, Geschlechterdifferenzierung und Heterosexualität als Faktoren 2. Ordnung belegt (chi square = 221.4, df = 161; RMSEA = .032; CFI = .950; AGFI = .925). Geschlechtsunterschiede zeigen sich für die Subskala Hostilität, nicht jedoch für die Subskala Benevolenz wie Tabelle 5 zu entnehmen ist.

     

    Tabelle 5

    Mittelwerte für männliche (Mm) und weibliche (Mw) Probanden, für die Teilskalen Hostilität und Benevolenz, sowie df, t-Test und p-Werte zur Prüfung ihres Unterschieds (Stichprobe II)

     

              

       Mm 

       Mw 

      df

      t  

       p

    Hostilität

     36.04

     41.08

     186

    -3.60

     <.01

    Benevolenz

     29.40

     27.99

     184

     1.02

     >.10

     

    Deskriptive Statistiken

    Mittelwerte und Standardabweichungen für die Items in Kurzformulierung (Stichprobe I) liegen in Tabelle 2 vor. Ähnliche Kennwerte ergeben sich für Stichprobe II, der die Itemlangformulierungen vorgelegt wurden.

    Die Summenwerte für die Itemkurzformulierungen (Stichprobe I) und die Hostilitätsskala variieren zwischen 15 und 59 (M = 37.3, s = 8.73). Die entsprechenden Werte für die Benevolenzskala liegen zwischen 10 und 60 (Ms= 27.3, s = 8.68).  Der durchschnittliche Summenwert für die Gesamtskala beträgt M = 64.6 (s = 14.07) bei einem Range von 26 bis 101 Punktwerten.

     

     

     

    •       Prof. Dr. Gernot von Collani, Universität Leipzig, Institut für Allgemeine Psychologie, Seeburgtrasse 14-20, 04103 Leipzig, E-Mail: collani@rz.uni-leipzig.de 
    •        cand. psych. Ronny Werner